Ignatianische Spiritualität

Die Ignatianische Spiritualität hat ihren Ursprung in den „Geistlichen Übungen“, den sogenannten Exerzitien des Heiligen Ignatius von Loyola (1491 – 1556). Ausgehend von seiner persönlichen Erfahrung während einer mehrmonatigen Genesungszeit, entwickelte er einen geistlichen Übungsweg mit dem Ziel, sich selber und Gott besser kennenzulernen, und in grösstmöglicher Freiheit wichtige Lebensentscheidungen zu treffen. Dabei ist der zentrale Gedanke, dass Gott jeden einzelnen Menschen individuell anspricht, heute moderner denn je. Ignatius lädt uns ein, in den Erfahrungen des eigenen Lebens nach den Spuren Gottes zu suchen. Bei der Suche nach der Antwort auf die Sinnfrage unseres Lebens haben dabei innere Regungen und Gefühle genauso ihren Platz wie der Verstand und unser Körper. Das ignatianische Gott suchen und finden in allen Dingen ist so Ausdruck einer ganzheitlichen und weltoffenen Spiritualität.

Elemente der ignatianischen Spiritualität

Der Tagesrückblick – das wichtigste ignatianische Gebet im Alltag
Die Schriftbetrachtung – das Kernstück der ignatianischen Exerzitien
Innehalten und Zurückschauen – ein Grundelement der ignatianischen Pädagogik
Entscheiden aus dem Glauben – das Ziel der Unterscheidung der Geister

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