Warum oder das Staunen als Anfang von allem

Predigt zum Neujahrstag 2022, Jesuitenkirche Luzern „Warum tut ihr das?“, fragte uns der Mann mit der tätowierten Kalaschnikow auf dem Unterarm. Warum kommen wir zu viert, zwei Seelsorgende und zwei Musiker, an einem Sonntagmorgen ins Gefängnis, bauen liebevoll eine Krippe auf und schmücken den Raum. Und all das, um mit zwei Häftlingen einen Gottesdienst zu„Warum oder das Staunen als Anfang von allem“ weiterlesen

Advent und das Wesen christlicher Existenz

Impuls zum 2. Adventssonntag (Bar 5,1-9 / Phil 1,4-11 / Lk 3,1-6) Die Adventszeit, die Zeit des Wartens auf die Ankunft (adventus) Christi, ist mehr als nur die innere Vorbereitung auf Weihnachten. Denn eigentlich geht es dabei nicht um die Geburt Jesu und die Menschwerdung Gottes in Bethlehem, sondern um das hoffende Warten auf das„Advent und das Wesen christlicher Existenz“ weiterlesen

Von Broten, Fischen und wahrhaft effektivem Altruismus

Gedanke zum 17. Sonntag im Jahreskreis B (Joh 6,1-15) Jesus scheint es selber zu spüren. Das Spektakel mit der Brotvermehrung, ist nicht unproblematisch. Er hat zwar nicht gerade Steine in Brot verwandelt, wie der Teufel es ihm in der Wüste vorgeschlagen hatte. Aber mit fünf Broten 5000 Menschen zu ernähren, kommt der Sache schon sehr„Von Broten, Fischen und wahrhaft effektivem Altruismus“ weiterlesen

Die Trinität – oben, unten und überall

Dreifaltigkeitssonntag (B, Dtn 4, 32–34.39–40, Röm 8, 14–17, Mt 28, 16–20) Warum brauchen wir eigentlich die Trinität, dieses Konzept der Dreifaltigkeit, das keiner so richtig begreifen, geschweige denn erklären kann? Die Frage ist umso berechtigter, als die Trinität selber in der Bibel nicht vorkommt. Müssen wir am Ende nicht sogar den Kritikern des Christentums Recht geben, die uns„Die Trinität – oben, unten und überall“ weiterlesen

Auf ihn sollt ihr hören – trotz allem!

Impuls zum 2. Fastensonntag (B) Gen 22,1-18 / Mk 9,2-10 Was hat das Opfer Abrahams mit der Verklärung Jesu zu tun ausser, dass beide Szenen einen Berg zum Schauplatz haben, einen bevorzugten biblischen Ort für wichtige Gottesbegegnungen? Und was können diese Geschichten für uns bedeuten angesichts der Herausforderungen unserer Zeit? Abraham hatte ursprünglich von Gott„Auf ihn sollt ihr hören – trotz allem!“ weiterlesen

Von „geweihten“ Kindern zum geweihten Leben

Fest der Darstellung des Herrn, „Mariä Lichtmess“ (Lk 2,22-40) Tag des geweihten Lebens (Ordensleben) Was wird wohl einmal werden aus diesem Kind? Es ist ein Geheimnis, wie ein ungeschriebenes Buch, das sich da vor uns auftut, wenn wir in die Augen eines Neugeborenen schauen dürfen. Jeder Mensch, wie bedeutend oder scheinbar unbedeutend er auch gewesen„Von „geweihten“ Kindern zum geweihten Leben“ weiterlesen

Mit Gottes Vollmacht reden und lieben

Gedanken zum 4. Sonntag im Jahreskreis (B, Mk 1,21-28) Die Menschen in der Synagoge staunen: Da lehrt einer mit Vollmacht, nicht wie die anderen. Doch was macht den Unterschied aus? Worin unterscheidet sich die Lehre und Predigt Jesu von derjenigen der Schriftgelehrten? Was ist das Geheimnis seiner Ausstrahlung? Der Evangelist Markus sagt uns nichts darüber,„Mit Gottes Vollmacht reden und lieben“ weiterlesen

Von der Freude der Krippe zur Verantwortung der Erben

Neujahrspredigt 2021, Jesuitenkirche Luzern (Gal 4,4-7 / Lk 2,16-21) Wie schauen wir auf dieses neue Jahr? Gehören wir zu den optimistischen Realisten oder doch eher zu den realistischen Pessimisten? Und was hat unser Glaube damit zu tun? Die Hirten sind in der Heiligen Nacht voll Freude und Gott preisend von der Krippe weggegangen. Doch jetzt,„Von der Freude der Krippe zur Verantwortung der Erben“ weiterlesen

Weihnachten – schön war’s! und jetzt?

Weihnachten hat auch dieses Jahr stattgefunden. Wir haben uns angepasst und gefeiert, so gut es eben ging. Doch was jetzt? Hat sich irgendetwas verändert? Erwarten wir überhaupt noch, dass sich an Weihnachten etwas verändert? Haben wir überhaupt noch eine lebendige Sehnsucht, die wir mit diesem jährlich wiederkehrenden Fest verbinden? Oder haben auch wir schon längst„Weihnachten – schön war’s! und jetzt?“ weiterlesen

Weihnachten – Licht in kalten Ställen

In der ersten Messe, als ich mich vor der Kommunion kalt fühlte und betrübt war, dass meine Wohnung nicht besser bereitet sei, da überkam mich ein recht lebendiger Geist, in dem ich mit innerer und inniger Andacht, die mich bis zu den Tränen rührte, folgende Antwort vernahm: „Das bedeutet, dass Christus in einen Stall kommen„Weihnachten – Licht in kalten Ställen“ weiterlesen

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